Dienstag, 30. August 2016

Rezension zu Cooler Auftritt, girls von Bianka Minte König

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Bianka Minte-König


Heute stelle ich euch den Jugendroman „Cooler Auftritt, girls“ von Bianka Minte-König vor.

Klappentext:

Große Klasse! Das Schuljubiläum steht an, und Lotte mischt mit ihren GIRLS bei den Vorbereitungen kräftig mit – vor allem musikalisch. Denn mit ihrer neu gegründeten GIRLS-Band wollen Lotte, Stine und Hanna das Fest ordentlich rocken.  Klar, dass sie nicht einfach nur
bekannte Titel covern, sondern selbst kreativ werden und einen eigenen Song texten, komponieren und arrangieren möchten.     Aber wie soll man sich bitte schön darauf konzentrieren, wenn bei Lotte der Haussegen schon wieder schief hängt.  Da hilft nur geballte Mädchenpower!    
Meine Meinung:

Mittlerweile ist das der vierte Band von Bianka Minte-König aus der sogenannten Lesegören Reihe. Lotte, Stine und Hanna rocken wieder das Buch und zwar gründen sie eine Band. Sie wollen zum Schulfest auf der Bühne stehen und allen zeigen was sie drauf haben. Aber ob sie das auch umsetzen können, müssen sie erst mal zeigen. Die girls gehen aber mit Feuereifer an die Sache ran und zeigen uns wieder mal was in ihnen steckt.
Schon nach den ersten Seiten war ich gefesselt von dieser schönen Geschichte. Die girls habe ich ja schon von Anfang an in mein Herz geschlossen und dieses Mal gefallen sie mir besonders gut. Denn in diesem Roman schwimmen sie irgendwie alle auf einer Wellenlänge und üben mit ihrer Band was das Zeug hält. Natürlich dürfen Lottes Familienprobleme nicht im Buch fehlen. Wie bringt man seine Mutter dazu, dass sie sich mit ihrem Papa aussöhnt und mit der alten Villa Frieden schließt. Alles gar nicht so einfach und manchmal ist Lotte versucht über ihr Ziel hinauszuschießen. Sie mischt sich einfach des Öfteren zu viel ein. Gut, dass sie da von Stine und Hanna gebremst wird.
Den Schreibstil fand ich locker und flüssig. Auf alle Fälle genau richtig für junge Mädchen, die dieses Buch lieben werden. Der Roman lässt sich ganz schnell weglesen. Auf alle Fälle ein perfektes Buch für die Ferien, denn da kommt Stimmung auf beim Lesen.

Ich habe nichts auszusetzen an dem Buch und vergebe daher die volle Punktezahl und zwar 5 Sterne.

Den girls, die dieses Buch lesen werden, wünsche ich viel Vergnügen. Ihr werdet euren Spaß haben.

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Planet! (15. Juli 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522505158
  • ISBN-13: 978-3522505154
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre

Montag, 29. August 2016

Rezension zu Blonder wird's nicht von Ellen Berg

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Ellen Berg


Dieses Mal stelle ich euch das Buch „Blonder wird’s nicht“ von Ellen Berg vor.

Klappentext:

Die alleinerziehende Maja hat mehr Sorgen als genug: Ihr Bio-Friseursalon mit seinen betreuungsintensiven Kunden fordert ihren vollen Einsatz, Sohn Willi steckt mitten in der Pubertät, und ihr Freund Robin kommt und geht, wie es gefällt. Dann drückt ihr Tante Ruth Olga aufs Auge, ein superblondes Vollweib, das gleich einen wichtigen Kunden verunstaltet. Als Willi noch das Kiffen für sich entdeckt, muss Maja mit Kamm, Schere und starken Nerven um ihr Glück und ihre Existenz kämpfen.

Meine Meinung:

Endlich ist wieder ein geniales Buch von Ellen Berg erschienen. Jedes Mal wenn ich erfahre, dass es von der Autorin ein neues Buch gibt, kann ich es kaum erwarten bis es erscheint. Sie erzählt immer skurrile Geschichten mit viel Humor, Witz und Charme. Sie hat einen Schreibstil, der mich immer wieder fesselt und ihre Geschichten sind extrem unterhaltsam.
Dieses Mal geht es um Maja und ihren kleinen Friseursalon. Maja ist die coolste Friseurin, die ich je kennen gelernt habe. Sie hat den Blick für tolle Frisuren und holt aus jeder Person das Beste raus. Einfach genial finde ich. Dann ist da noch ihr Sohn Willi, der leider an die falschen Freunde geraten ist und jetzt die russische Mafia am Hals hat. Als dann auch noch Olga aus Odessa auftaucht ist das ganze Chaos perfekt. Ihr seht schon, die Geschichte ist wirklich anders. Sie ist aufregend, spannend, humorvoll und ein wenig Romantik gibt es auch. Es gibt ganz viele tolle Szenen, bei denen man einfach lachen oder schmunzeln musste. Ich habe alle Protagonisten in mein Herz geschlossen, egal wie schräg oder anders sie waren. Die Dialoge zwischen den Personen waren zum Teil echt genial. Ich käme ja gar nicht auf die Ideen. Die Autorin hat hier ein absolut rasantes und tolles Buch geschrieben. Ich hatte wunderbare Lesestunden und konnte den Roman kaum mehr aus der Hand legen. In meinem Kopf ist beim Lesen ein wunderbarer Kinofilm abgelaufen. Zum Schluss hin geht es dann nochmals richtig zur Sache. Einfach herrlich, zumindest habe ich das beim Lesen so gefühlt. Vielleicht ist das Ende ein wenig too much, aber irgendwie war der ganze Roman ein wenig schräg, dass das Ende dann doch passend ist. Mehr wird aber nicht verraten. Lest die Geschichte einfach selber.
Ich kann diesen Roman, genau wie alle anderen Bücher von Ellen Berg nur weiterempfehlen.

Von mir gibt es für „Blonder wird’s nicht“ 5 Sterne


Titel: Blonder wird’s nicht
Bindung: Taschenbuch
Seiten: 352
Veröffentlichung: 15.08.2016
ISBN-Buch: 9783746631905
ISBN-E-Book: 9783841210807

Sonntag, 28. August 2016

Rezension zu Champagner und ein Stück vom Glück von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage der Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher


Heute stelle ich euch den Roman „Champagner und ein Stück vom Glück“ von Brigitte Teufl-Heimhilcher vor.

Klappentext:

Von der Liebe hat die Wienerin Helga erst einmal genug. Schließlich hat sie immer noch ganz schön an der Scheidung von ihrem Mann zu knabbern. Einziger Trost ist ihr zwölfjähriger Sohn, der sich allerdings Schöneres vorstellen kann, als ständig mit seiner Mutter zusammenzuhängen.
Ihre feste Absicht, der Liebe erst mal aus dem Weg zu gehen, gerät jedoch ins Wanken, als der charismatische Hamburger Sternekoch Lars König in ihr Leben tritt. Der macht ihr deutliche Avancen – aber kann sie die wirklich ernst nehmen? Als dann auch noch ihr Ex-Mann vor der Tür steht und zu ihr zurück möchte, ist das Gefühlschaos perfekt. Kann Helga ihr Herz wieder für die Liebe öffnen? Und für welchen Mann wird sie sich entscheiden?
Eine turbulente Beziehungsgeschichte rund um die Irrungen und Wirrungen der Liebe, die  romantisch-fröhliche Lesestunden verspricht. Der heitere Liebesroman wird von zahlreichen Genuss-Rezepten begleitet.

Meine Meinung:

Frau Teufl-Heimhilcher hat wieder einen wunderbaren romantischen und kurzweiligen Roman geschrieben. Wir treffen alte Bekannte wieder wie zum Beispiel Susanne, aus dem Vorgängerband „Neubeginn im Rosenschlösschen“, Lars und Helga. Helga war Susannes Assistentin, die sich in den Sternekoch Lars verliebt hat. In diesem Buch dreht sich natürlich alles um die beiden, denn ihre Beziehung ist alles andere als einfach. Helga lebt in Wien mit ihrem Sohn Benny und Lars führt sein Restaurant in Hamburg. So eine Fernbeziehung ist nicht gerade prickelnd, besonders wenn es da einen Teenager namens Benny gibt, der nicht unbedingt mit dieser Beziehung einverstanden ist.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, denn er war flüssig und fesselnd geschrieben. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht und habe mit Lars und Helga mitgefiebert. Lars war ja schon drei Mal verheiratet und ich fand es klasse, dass die Autorin die Exfrauen alle in den Roman eingebunden hat. Das ist gleich mal die erste Herausforderung für Helga, die natürlich alle kennenlernen darf. Ja Lars ist einfach ein ganz besonderer Mann. Meistens gut gelaunt und seine Exfrauen gehören einfach zu seinem Leben dazu. Helgas Leben in Wien ist auch nicht so einfach, denn Helgas Exmann fällt auch plötzlich ein, dass das Eheleben mit ihr doch nicht so schlecht war. So versuchen Lars und Helga irgendwie ihre Beziehung auf die Reihe zu bekommen. Bei Helga bringt das auch sehr viele Zweifel mit sich. Ob sie es aber schaffen auf Dauer zusammen zu bleiben, wenn sie sich so selten sehen wird sich noch herausstellen. Ich hatte auf alle Fälle unterhaltsame Lesestunden, denn die Protagonisten sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Ich mochte sie und habe mich von ihnen gut unterhalten gefühlt, außerdem konnte ich gut in den Roman eintauchen. Die Protagonisten und Schauplätze konnte ich mir bildlich sehr gut vorstellen. Für mich war es ein schöner Roman mit viel Romantik, Spannung und Emotionen.

Für diesen gefühlvollen und stimmungsvollen Roman vergebe ich 5 Sterne.

  • Taschenbuch: 220 Seiten
  • Verlag: Brigitte Teufl-Heimhilcher; Auflage: 1 (26. Juli 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 395040421X
  • ISBN-13: 978-3950404210

Dienstag, 9. August 2016

Rezension zu Wildrosensommer von Gabriella Engelmann

Heute stelle ich euch den Roman „Wildrosensommer“ von Gabriella Engelmann vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Knaur Verlag


Klappentext:

Im Licht der glitzernden Nachmittagssonne sieht es beinahe aus wie ein Schlösschen. Ein verwunschenes Schlösschen mitten auf der Elbe. Tatsächlich aber ist es ein Hausboot, das der allein erziehenden Mutter Aurelia in einem Bildband ins Auge fällt. Nun lässt die Sehnsucht nach einem idyllischen Zuhause wie diesem sie nicht mehr los. Denn seit dem plötzlichen Verschwinden ihres Mannes Nic fühlt Aurelia sich einsam und entwurzelt. Als sich wenig später die Gelegenheit ergibt, dieses Hausboot zu kaufen, sieht sie darin einen Wink des Schicksals – und zieht schon wenige Wochen später mit ihren widerstrebenden Töchtern, Katze Molly und vielen Träumen im Gepäck von München vor die Tore Hamburgs. Für die gelernte Floristin sind die Vier- und Marschlande mit ihren Rosenhöfen, alten Bauernkaten, Deichen und zahllosen Gärten ein Paradies. Doch auch Rosen im Paradies haben ihre Dornen …

Meine Meinung:

Wildrosensommer ist wieder ein wunderbarer Roman aus Frau Engelmanns Feder. Die Protagonisten Aurelia, Coco, Molly und Louisa waren mir von Anfang an sympathisch. Aurelia ist die Mutter von Molly und Louisa und hat alles andere als ein einfaches Leben. Denn seit Nic ihr Lebensgefährte einfach von einem Tag auf den anderen verschwunden ist trauert sie um Nic und auch ihre Kinder vermissen ihren Vater.
Ihr Leben ändert sich erst als sie an die Elbe in ein Hausboot ziehen. Dort nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Mir hat es dieses Hausboot angetan und es hört sich wunderbar an darauf zu leben. Auch für Louisa, Molly und Aurelia wird es ein tolles neues zu Hause. Einer der Gründe ist sicher, dass sie dort ganz viele neue Leute kennen lernen, die für sie alle wie Familie sind.
Aurelia versucht endlich den Verlust von Nic zu verarbeiten und auch die Mädchen können sich ganz gut einleben.
Mir hat an dem Roman gefallen, dass die Freundschaft ein großes Thema ist und dass es wichtig ist die Vergangenheit aufzuarbeiten. Schön fand ich Aurelias Art, anderen Menschen in Notsituationen zu helfen und ihre Aromatherapie Mischungen sind einfach toll. Die Autorin hat sogar am Ende des Buches einige tolle Rezepte eingestellt bei denen die meisten mit Rosen zu tun haben.
Ja Rosen spielen eine große Rolle im Buch und sind auch meine Lieblingsblumen.
Der Roman hat mich gefesselt und berührt. Ich hatte wunderbare Lesestunden und habe Aurelia und ihre Kinder in mein Herz geschlossen. Ich habe mit ihnen mitgelebt kann man so sagen. Ich hatte einfach das Gefühl in dieser Familie mitten drin zu sein.
Wildrosensommer ist ein wunderbarer Roman, den es sich lohnt zu lesen. Es ist ein Roman der zeigt, wie das Leben spielen kann und dass man sich einfach auf sein Leben, das man führt einlassen soll um das Beste draus zu machen.

Von mir gibt es 5 Sterne für diesen Roman

Klappenbroschur, Knaur TB
02.05.2016, 400 S.

ISBN: 978-3-426-51845-8

Montag, 8. August 2016

Rezension zu Apfelblütenzauber von Gabriella Engelmann

Heute stelle ich euch den Roman "Apfelblütenzauber" von Gabriella Engelmann vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Knaur Verlag


Klappentext:

Ein Meer von rosa-weißen Blüten, pittoreske Fachwerkhäuser und romantische Flusslandschaften – nach sechs Jahren in Hamburg hat Leonie fast vergessen, wie schön das Alte Land ist. Da ihre Mitbewohnerinnen eigene Wege gehen und sie ihren Job verloren hat, muss sie sich neu orientieren und hofft, in der alten Heimat zur Ruhe zu kommen. Doch die will sich einfach nicht einstellen, da ihre Eltern Hilfe brauchen und ein Mann in ihr Leben tritt. Ein Glück, dass sie sich auf ihre beiden Freundinnen Nina und Stella verlassen kann!

Meine Meinung:

Leonie die Hauptprotagonistin ist eine junge Frau, die man einfach gern haben muss. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Momentan lebt sie in Hamburg, wo sie in einem Restaurant arbeitet. Sie ist glücklich in Hamburg, denn sie wohnt mit ihren besten Freundinnen in einer tollen Villa. Leider scheint aber doch nicht alles so rosig zu sein und schon bald muss Leonie einige Entscheidungen treffen.
Frau Engelmann hat mit Apfelblütenzauber einen wunderbaren, romantischen, emotionalen und schönen Roman geschrieben. Ich war verzaubert vom „alten Land“ von dem ich noch nie zuvor gehört habe. Es scheint ein wunderbarer Flecken Erde zu sein. Einfach ganz was Besonderes. Genauso besonders wie der Roman, den Frau Engelmann zum Teil dort hat spielen lassen. Die Geschichte ist eine typische Sommerlektüre, die zum Träumen einlädt und die einem alles herum vergessen lässt. Leonie ist eine tolle Protagonistin deren Leben im Roman komplett auf den Kopf gestellt wird. Was genau alles passiert möchte ich aber nicht verraten. Aber es lohnt sich auf alle Fälle das Buch zu lesen, denn die Landschaftsbeschreibungen sind wunderbar. Leonie ist einfach toll. Sie und ihre Freundinnen unterstützen sich gegenseitig wo sie nur können und auch Leonies Eltern spielen eine große Rolle in dem Buch. Die Romantik kommt auch nicht zu kurz und man hat wunderbare Lesestunden mit dieser Geschichte. Ich kann sie nur wärmstens weiterempfehlen.

Von mir gibt es für Apfelblütenzauber daher 5 Sterne.

Klappenbroschur, Knaur TB
01.04.2015, 400 S.

ISBN: 978-3-426-51577-8

Freitag, 22. Juli 2016

Rezension zu Peris Night Onirena - Aus Liebe geboren von Eva Maria Klima

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Eva Maria Klima


Heute stelle ich euch das Buch „Peris Night Onirena – Aus Liebe geboren“ von Eva Maria Klima vor.

Klappentext:

Melanie, deren magische Verbindung zu Michael seit dessen Hochzeit mit Kijara gebrochen ist, wird sich ihrer eigenen Stärke immer bewusster. Um ein wenig Abstand von ihm zu gewinnen, zieht sie vorläufig zu ihrem besten Freund Marcel. Sie unterschätzt jedoch Michaels Beharrlichkeit. Er verletzt sie auf eine Art und Weise, die sie nie für möglich gehalten hätte. Woraufhin sie das Leben, das sie bisher führte, hinter sich lässt, um sich mithilfe der Senaven auf die Suche nach ihrem Neffen zu machen. Auf dieser Reise findet sie jedoch viel mehr, als sie erwartet hatte. 

Meine Meinung:

Dieses Buch ist leider der vierte und letzte Teil der Peris Night Serie. Es ist wie schon die anderen Teile sehr spannend und fesselnd geschrieben. Melanie unsere Hauptprotagonistin muss wieder ganz viele schlimme Dinge durchmachen. Sie wird bedroht, fast getötet und sie sucht nach ihrem Neffen Joschi, einem kleinen zweijährigen Drachen, der entführt wurde. Melanie mag ich in diesem Buch besonders, denn man merkt wie sie reift, wie sie Verantwortung übernimmt und wie sie ihre Gaben immer mehr akzeptiert und damit umzugehen lernt. Von Anfang an hat es Eva Maria Klima geschafft mich mit dieser Geschichte zu fesseln. Es passieren unglaubliche Dinge im Buch und beim Lesen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Autorin hat so viele tolle Kreaturen geschaffen, die beim Lesen richtig lebendig wurden. Ihre Fantasie scheint grenzenlos zu sein, denn die Figuren sind nicht nur irgendwelche Nebendarsteller. Sie sind tolle Persönlichkeiten und wenn es sie in unserer Welt geben würde, es würde mich nicht wundern. Sie sind in dem Buch einfach lebendig geworden.
Beim Lesen sind ganz viele Emotionen auf mich eingestürmt. Dabei war Trauer, Glück, Angst, Unsicherheit, Liebe und noch vieles mehr.
Es ist ein wirklich emotionales und spannendes Buch. Ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen und hatte wunderbare Lesestunden.
Melanie, Marell und ihren Drachen Joschi habe ich so in mein Herz geschlossen. Es ist wirklich schade, dass die Geschichte schon vorbei ist. Ich hätte so gerne noch viel mehr von ihnen gelesen. Es war einfach eine wunderbare, spannende, erotische und fantasiegeladene Geschichte. Erwachsenenfantasy der Extraklasse kann ich da nur sagen. Eigentlich fehlen mir bei der Rezi die richtigen Worte.

Von mir bekommt Peris Night Onierena auf alle Fälle 5 Sterne.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Rezension zu Vom Tod begehrt von Amanda Frost

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Amanda Frost


Heute stelle ich euch den Roman „Vom Tod begehrt“ von Amanda Frost vor.

Klappentext:

Was, wenn dem Herrscher der Hölle plötzlich langweilig wird und er sich in den Kopf setzt, die Menschheit ein wenig aufzumischen? Dumm nur, dass der Ring, der ihm auf der Erde Gestalt verleihen soll, eine massive Fehlfunktion hat. So landet Luzifer statt auf den Partymeilen der internationalen Metropolen in einem 500-Seelen-Nest in Südengland und sitzt dort fest. Und ausgerechnet die bodenständige Ärztin Delilah, der reinste Engel, rettet ihn aus einer prekären Situation. Was für eine Ironie des Schicksals. Wo er doch einfach nur seinen Spaß haben wollte! Doch die junge Frau scheint ganz andere Pläne mit ihm zu haben. 

Meine Meinung:

„Vom Tod begehrt“ ist der dritte Teil von Amanda Frosts Trilogie um Himmel und Hölle. Dieses Mal ist es Luzifer persönlich, der der Erde einen Besuch abstattet und dort auf Delilah eine Ärztin trifft und sich in sie verliebt.
Aber für die Beiden wird es alles andere als einfach zusammen zu sein, denn Luzifer soll ja die Hölle verwalten und Delilah lebt auf der Erde. Gott hat natürlich auch was dagegen, dass Luzifer auf der Erde bei Delilah lebt, denn er wird ja in der Hölle gebraucht und Gott hat Luzifer immer noch nicht seine Affäre mit Eva verziehen.
Es ist ein toller Fantasyroman, mit viel Erotik aber auch Humor. Delilah und Luzifer haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Ich mochte diese zwei unterschiedlichen Protagonisten sehr. Luzifer, der absolut coole Typ, den nichts aus der Ruhe bringen kann. Manchmal kommt er arrogant und stur rüber und seine Gefühle will er auch nicht preisgeben. Er ist ja der Chef der Hölle und kann ja als dieser kein Weichei oder ein Softie sein. Das geht gar nicht. Aber innen drinnen hat er doch seine netten Seiten.
Delilah dagegen ist eine wunderbare Ärztin, die viel Humor besitzt und auch viel Gefühl. Sie wünscht sich eine romantische Beziehung und eine Schar Kinder. Wenn man das so liest glaubt man, dass die beiden auf keinen Fall zusammenpassen werden. Aber doch knistert es zwischen ihnen gewaltig und man merkt, dass auf beiden Seiten große Gefühle da sind.
Es ist ein wunderbarer Roman, der sich schön flüssig lesen lässt und der einen fesselt und nicht mehr loslässt. Ich musste einfach mit Delilah mitfiebern, denn ich habe mir so sehr gewünscht, dass sie und Luzifer eine Zukunft haben können. Man erlebt mit Delilah das Auf und Ab, ihre Sorgen und Ängste. Man spürt beim Lesen, wenn sie glücklich ist, aber auch ihre Traurigkeit. Der Roman war voller Emotionen und einfach nur wunderbar zu lesen. Ich habe diesen Roman wirklich genossen und konnte mir alle Schauplätze sehr gut vorstellen. Schön war es mal die Hölle und den Himmel kennenzulernen, wenn auch nur in der Fantasie der Autorin. Aber genau so könnte ich es mir vorstellen.

Wirklich ein toll geschriebenes Buch, das von mir 5 Sterne bekommt.

Montag, 18. Juli 2016

Rezension zu Racheherbst von Andreas Gruber

Quelle: Cover + Klappentext: Goldmann Verlag


Heute stelle ich euch den Thriller „Racheherbst“ von Andreas Gruber vor.

Klappentext:

Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust – an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord – und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden ...

Meine Meinung:

Nach „Rachesommer“ gibt es jetzt den zweiten Roman mit dem Polizeiermittler Walter Pulaski und der Anwältin Evelyn Meyers.
Pulaski wird zu einem Leichenfund gerufen. Es handelt sich um eine junge Frau namens Natalie. Ihr wurden alle Knochen gebrochen und das Blut abgezapft. Pulaski weiß genau, dass das kein normaler Mord ist und als dann noch Natalies Mutter Mikaela auftaucht, beginnt er zu ermitteln. Schon die ersten Seiten sind spannend und mich hat das Buch sofort in seinen Bann gezogen. Ich mochte Pulaskis Art und Weise wie er an den Fall rangeht und mit Mikaela ist er ein unschlagbares Team. Zwar hat er die Frau gelegentlich verflucht, weil sie ihm ständig ins Handwerk pfuscht, aber er will ihr trotzdem helfen, den Tod ihrer Tochter aufzuklären. Evelyn Meyers ist auch eine sympathische Frau, die einen Arzt verteidigen soll, der angeblich einen ähnlichen Mord begangen haben soll.
Bald sind sie alle drinnen, in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen.
Andreas Gruber hat es wieder geschafft seinen Thriller so spannend zu schreiben, dass ich ihn kaum noch aus der Hand legen konnte. Die Fälle sind so spannend und so grausam, dass man gelegentlich den Atem anhalten musste. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, weil ich selber wissen wollte wer der Mörder ist, der ja sehr geschickt vorgegangen ist um über Jahre seine Morde an verschiedenen Orten zu verschleiern. Schön langsam setzen sich aber die Puzzleteile zusammen und man bekommt ein Bild darüber wer der Mörder sein könnte.
Ganz zum Schluss überschlagen sich die Ereignisse noch einmal, dass man wirklich den Atem anhalten muss um die Spannung zu ertragen.
Wie ich es von den anderen Thrillern von Andreas Gruber schon kenne ist auch dieser extrem spannend, emotional und bewegend geschrieben. Seiner Ermittler sind einzigartig. Wenn man am Anfang auch manchmal glaubt, dass der Thriller verwirrend ist laufen am Ende doch alle Handlungsstränge zusammen. Wenn jemand einen wirklich spannenden Thriller lesen möchte, dann sollte er diesen lesen.

Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Weiterempfehlung!

Sonntag, 17. Juli 2016

Rezension zu Thymios - Das Herz des Kriegers von Lisa Schneider

Quelle: Cover + Klappentext: Riverfield Verlag

Heute stelle ich euch den Jugendroman „Thymios – Das Herz des Kriegers“ von Lisa Schneider vor.

Klappentext:

Thymios, ein Bauernjunge aus dem antiken Griechenland, verliebt sich unsterblich in die Nachbarstochter Mia. Doch eines Tages werden die beiden versklavt. Thymios gelingt die Flucht und er lernt bei einem alten verstoßenen Kämpfer Spartas, ein Krieger zu werden. Jahre später bricht Thymios auf, um Mia zu suchen und aus den Klauen des Tyrannen zu befreien, der sie zur Frau auserkoren hat und Thymios‘ Heimatdorf erobern will. Aber der junge Thymios kennt keine Furcht und zettelt eine Schlacht an, mit der die siegesgewohnten Spartaner nicht mal im Traum gerechnet hätten …

Meine Meinung:

Lisa Schneider, die Autorin, ist erst 16 Jahre alt und ich kann sie nur dafür bewundern, dass sie in ihrem alter so tolle Bücher schreiben kann.
Für mich war es ein spannender Roman schön flüssig zu lesen. Die Geschichte hat uns ins alte Griechenland geführt, wo die Menschen noch an die Götter und ihre Gunst glaubten.
Thymios ist ein junger Mann oder eigentlich fast noch Kind, als er von einem der damaligen bösartigen Herrscher als Sklave verschleppt wurde. Irgendwann nimmt er aber sein Leben selbst in die Hand und wird zum Krieger ausgebildet. Im Hinterkopf hat unser sympathischer Protagonist, aber immer die Rettung seiner geliebten Freundin Mia.
Ich fand es faszinierend über das antike Griechenland zu lesen. Ich war immer schon fasziniert von den Göttern und ihre Sagen. Außerdem fand ich es sehr spannend über das Leben in dieser antiken Zeit zu lesen. Es war spannend zu sehen, wie die Leute gelebt haben, wie sie den Tag verbracht haben und was sie gegessen haben. Es war ein schweres Leben und die Familien waren wegen der hohen Steuerzahlungen an die Herrscher immer in Sorge.
Thymios hat es geschafft dem Leid eine Wendung zu geben. Er ist der geborene Anführer, denn er ist fair und nicht grausam. Er würde nie eine Machtstellung ausnützen. Das hat mir an ihm gefallen, dass er einfach ein vernünftiger junger Mann war.
Ich habe die Geschichte über Thymios sehr genossen und habe mit ihm mitgefiebert und ihm in der Sklaverei die Daumen gedrückt, dass er irgendwann von dort fliehen kann.
Es ist eine sehr schöne Geschichte mit der ich viele spannende Lesestunden hatte.

Von mir gibt es für den Ausflug ins antike Griechenland 4 Sterne

Samstag, 16. Juli 2016

Rezension zu E.J und das Drachenmal von Anika Oeschger

Quelle: Cover + Klappentext: Riverfield Verlag


Heute stelle ich euch den Fantasyyroman „E.J. und das Drachenmal von Anika Oeschger vor.

Klappentext:

Merkwürdige Veränderungen an ihrem Körper werfen die16-jährige Emilia Jane, die sich lieber nur E. J. nennen lässt, aus der Bahn. Nachdem sie mit ihrer Familie von Schottland nach Zürich gezogen ist, hat sie sich gerade erst an das gewöhnt, was die Pubertät mit ihr anstellt. Aber ein blauer Ausfluss, wo keiner sein sollte, und Hitzewallungen, die so heiß werden können, dass ihre Bettdecke Brandflecken bekommt, sind ein ganz anderes Kaliber als Pickel und Mitesser. Als sich dann auch noch ein unerklärlicher Ausschlag über ihren ganzen Körper ausbreitet, landet sie in der Quarantänestation der Stadtklinik.

Schon bald stellt E. J. fest, dass sie eine Gezeichnete ist, Trägerin des Drachenmals, das ihr einerseits ungeahnte Fähigkeiten und Kräfte verleiht, aber gleichzeitig einen ihr unbekannten Feind aus den Tiefen einer längst vergessenen Epoche auf den Plan ruft. Das dunkle Etwas, das ihr nach dem Leben trachtet, kommt rasend schnell näher und scheint unbesiegbar zu sein ...


Meine Meinung:

E.J. ist ein ganz normales Mädchen, das in Zürich zur Schule geht. Sie führt ein schönes Leben, hat gute Freunde und eine tolle Familie. Eines Tages verändert sich alles, als E.J. ein Drachenmal auf ihrem Arm bekommt. Sie bekommt verschiedene Kräfte und plötzlich läuft ihr Leben komplett aus dem Ruder.
Was steckt da dahinter, warum kann E.J. plötzlich Feuerbälle machen und wieso schauen sie jetzt alle so komisch an? Da kann nur mehr ihre Großmutter weiterhelfen. Die kann vielleicht Licht an den Tag bringen.
Tatsächlich weiß die Großmutter über dieses komische Phänomen Bescheid und so sind E.J. und ihre Freunde bald mitten drinnen um die Welt zu retten.
Die junge Autorin Anika Oeschger hat einen sehr spannenden Fantasyroman geschrieben, der mir von Anfang an gut gefallen hat. Ich mochte die Protagonisten besonders E.J. und ihren Freund Marc. Die Großmutter von E.J. ist auch eine ganz besondere Person, die man unbedingt kennenlernen muss.
Das Buch ist schön flüssig und fesselnd geschrieben. Nach ein paar Seiten kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen und taucht in E.J.s Leben ein. Die fantastische Geschichte nimmt von Seite zu Seite mehr an Fahrt auf, bis es zum Schluss zu einem großen Showdown kommt.
Ich fand es toll zu lesen wie E.J. und ihre Freunde mit ihren neuen Kräften umgehen und wie es ihnen in ihrem sogenannten neuen Leben ergeht.
Mich hat die Geschichte fasziniert und ich war von der spannenden Geschichte gefesselt. Die Autorin hat mit ihrem Werk einen gelungen Fantasyroman geschrieben, der für Jugendliche ganz toll zu lesen ist.

Von mir gibt es für diesen Roman 4 Sterne.