Donnerstag, 19. April 2018

Rezension zu Frühlingsleuchten von Cara Lindon


Heute stelle ich euch den Roman „Frühlingsleuchten“ von Cara Lindon vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Amazon


Klappentext:

Tierärztin Chesten hat alles, um glücklich zu sein: beste Freundinnen, einen erfüllenden Job und die große Liebe ihres Lebens. Ihr Pech ist, dass er verheiratet ist und sie nur wenige gestohlene Stunden miteinander verbringen. Immer öfter fragt sie sich, ob das alles sein soll, was sie in Zukunft erwartet. 

Als sie dem geheimnisvollen Biker Darren begegnet, nimmt ihr Leben eine Wendung, mit der sie niemals gerechnet hätte.
Aber kann sie der Liebe noch vertrauen?


Meine Meinung:

Dieser Roman ist der dritte Teil der Cornwall Seasons Reihe. In diesem Teil geht es um Chesten die Tierärztin. Sie ist wirklich eine nette junge Frau, die ich schon in den ersten beiden Teilen in mein Herz geschlossen habe. Seit Jahren hat sie eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Richtig glücklich ist sie damit aber nicht, denn er hat nie viel Zeit für sie und eigentlich verbringt sie nur Zeit damit auf ihn zu warten. Also muss sich da was ändern. Als eines Tages Darren auf der Bildfläche auftaucht zu dem sich Chesten hingezogen fühlt, beginnt Chesten über ihr bisheriges Leben nachzudenken. Sie hat zwar alles, aber die große Liebe fehlt ihr noch.

Der Roman ist wieder sehr flüssig und fesselnd geschrieben. In Chesten konnte ich mich sehr gut hineinfühlen und ich konnte ihre Gründe für oder gegen eine Beziehung sehr gut nachvollziehen. Ich mochte Chesten und auch ihre Tiere, die extrem wichtig für sie sind. Ihre Kater mochte ich ja besonders gerne, denn sie geben Chesten die Liebe, die sie braucht. In diesem Roman zeigt die Autorin wie schwierig es ist sich im Leben für etwas zu entscheiden. Es ist schwer sich für oder gegen die Liebe zu entscheiden. In dem Roman merkt man richtig gut die Zerrissenheit, die in Chesten herrscht.
Mir hat dieser Roman wirklich gut gefallen, denn ich habe Chesten in mein Herz geschlossen. Es war schön mit ihr mitzufiebern und ich habe den Roman richtig genossen, denn er ist sehr gefühlvoll geschrieben. Ich hatte wunderbare Lesestunden mit Chesten und ihren Tieren.

Ich vergebe 5 Sterne für diesen bezaubernden Roman rund um die große Liebe.

Dienstag, 17. April 2018

Rezension zu Die kleine Inselbuchhandlung von Janne Mommsen


Heute stelle ich euch den Roman „Die kleine Inselbuchhandlung“ von Janne Mommsen vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Rowohlt Verlag
Klappentext:

Eine Insel liest

In seinem neuen Roman schickt Bestsellerautor Janne Mommsen Greta Wohlert zu einer kleinen Nordseeinsel, wo ihre Tante ein Haus am Strand hat. Die Stewardess hat sich ein paar Tage Auszeit vom stressigen Job genommen. Doch auf der Insel angekommen, muss Greta erst einmal Tante Hille beim Entrümpeln ihres ehemaligen Ladens helfen. In den staubigen Regalen entdeckt Greta unzählige Bücher. Fasziniert von dem Fund, veranstaltet sie einen Flohmarkt. Der Verkauf der Bücher macht Greta so viel Spaß, dass sie eine Idee hat: Wie wäre es, einfach hier zu bleiben und eine Inselbuchhandlung zu eröffnen? Ermutigt wird sie dabei von Claas, dem attraktiven Pensionsbesitzer der Insel. 
Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse: Jemand möchte Greta von der Insel vertreiben, eine geheimnisvolle Liebeswidmung in einem alten Buch gibt ihr viele Rätsel auf. Und zu allem Überfluss steht eines Tages Gretas Daueraffäre aus Frankfurt vor der Tür. Er möchte eine zweite Chance.


Meine Meinung:

„Die kleine Inselbuchhandlung“ ist ein wunderbarer, warmherziger Roman von Janne Mommsen. Die Protagonisten fand ich toll. Man kann beim Lesen die Inselbewohner sehr gut mit allen ihren Eigenheiten kennenlernen. Greta, mit ihren Panikattacken vorm Fliegen, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Als sie dann noch mit der Idee ankommt eine Inselbuchhandlung zu eröffnen, war ich hin und weg von ihr und der Geschichte. Janne Mommsen zeigt wundervoll ihren Weg von der Flugbegleiterin zur Inselbuchhändlerin. Der Weg ist nicht immer ganz leicht, auch mit der Liebe hat Greta zu kämpfen. Aber sie wird wundervoll auf der Insel aufgenommen. Nicht nur von ihrer Tante, sondern auch von den anderen wundervollen Inselbewohnern.
Ich fand es auch toll wie Herr Mommsen die Landschaft der Insel beschreibt. Da hatte ich beim Lesen immer das Gefühl direkt vor Ort und mitten im Geschehen zu sein. Man spürt richtig die Meeresbrise und kann sich das Watt und den Strand so gut vorstellen. Einfach nur schön.
Der Roman ist teilweise wie ein Kinofilm vor meinen Augen abgelaufen und ich war gefesselt vom Buch. Auch der Humor fehlt in dem Buch nicht und ich durfte immer wieder schmunzeln oder lachen.
Es ist ein richtiger Wohlfühlroman, den ich richtig genießen konnte und der einen den Alltag vergessen lässt. Leider war er wie immer viel zu schnell ausgelesen.
Aber ich freue mich schon auf die nächsten Bücher von Janne Mommsen.

Von mir bekommt dieser herzerwärmende und unterhaltsame Roman 5 Sterne.

Sonntag, 15. April 2018

Rezension zu Steirerquell von Claudia Rossbacher


Heute stelle ich euch den Krimi „Steirerquell“ von Claudia Rossbacher vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Gmeiner Verlag
Klappentext:

SPURLOS VERSCHWUNDEN  Eine Handy-Nachricht lässt LKA-Ermittlerin Sandra Mohr das Blut in den Adern gefrieren. Ihre beste Freundin fleht panisch um Hilfe, ehe die Verbindung abreißt. Sandra begibt sich auf die Suche nach Andrea, die das Wochenende in einem Wellness-Hotel im Thermenland verbringen wollte. Aber wo genau? Und mit wem? Was ist Andrea zugestoßen? Ist sie untergetaucht? Oder wurde ihr die Vorliebe für verheiratete Männer zum Verhängnis? Als eine verkohlte Frauenleiche auftaucht, muss Sandra das Schlimmste befürchten …

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist bereits der 8. Fall um die LKA-Ermittlerin Sandra Mohr. Dieses Mal sucht Sandra nach ihrer besten Freundin Andrea, die spurlos verschwunden ist. Können Sandra und Chefinspektor Bergmann Andrea finden?
Dieser Krimi war von Anfang an spannend geschrieben. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn auch ich wollte wissen was mit Andrea passiert ist.
Sandra und Sascha machen sich sofort auf die Suche nach Andrea und drehen bei ihren Ermittlungen jeden Stein um. Gar nicht so einfach eine Frau zu finden, die spurlos verschwunden ist und wo sehr viele Ermittlungsansätze im Sand verlaufen. Mir hat es großen Spaß gemacht mit Sandra und Sascha mitzurätseln. Ich bin bis zum Schluss im Dunkeln getappt und konnte mir keinen Reim auf den Täter machen. Bei Claudia Rossbachers Krimis finde ich es nicht nur toll, dass sie bis zum Schluss spannend sind, mir gefallen auch die Plänkeleien zwischen Sandra und Sascha, die sie immer sehr geschickt einbaut.
Claudia Rossbachers Krimis sind einfach schön zu lesen. Sie sind spannend, fesselnd und auch die Steiermark in der sie spielen, kann man sich wunderbar vorstellen.

Mir hat „Steirerquell“ ausgesprochen gut gefallen und von mir gibt es dafür 5 Sterne.

Montag, 9. April 2018

Rezension zu Das Leben ist ein Seidenkleid von Tanja Wekwerth


Heute stelle ich euch den Roman „Das Leben ist ein Seidenkleid“ von Tanja Wekwerth vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Harper Collins
Klappentext:

Ein Kleid kann ein Leben verändern, sagt Maja. Jede Nacht sitzt sie allein an ihrer Nähmaschine und zaubert bestickte Mäntel oder raffinierte Röcke – die kaum jemand zu Gesicht bekommt. Dazu fehlt ihr der Mut. Bis sie sich mit Leonhard anfreundet, einem sanftmütigen älteren Herrn. Seit dem Tod seiner Frau Luise hat niemand mehr ihr Ankleidezimmer betreten dürfen, niemand außer Maja. Dort, zwischen Petticoats und Maßband, stellt sie mit Leos Hilfe bald fest, dass Lebensträume keinem Schnittmuster folgen.

Meine Meinung:

Maja ist eine talentierte junge Schneiderin, die ihr Talent damit vergeudet, in einem Bekleidungsgeschäft Kleider von der Stange zu verkaufen. Sie hat so viele tolle Ideen für geniale Kleidung im Kopf, aber traut sich nicht anderen Leuten ihre Entwürfe zu zeigen. Lieber ist Maja in ihrem Job unglücklich.
Als Maja eines Tages zufällig Leo kennenlernt, ändert sich alles in ihrem Leben. Leo ist ein älterer Herr, der ihr Mut zuspricht ihre Träume zu verfolgen. Maja und Leo werden richtig gute Freunde und sie verbringen schöne Stunden miteinander.
Mehr will ich aber jetzt gar nicht mehr vom Inhalt verraten, aber ich kann euch sagen, dass dieser Roman unglaublich schön geschrieben ist. Die Autorin hat einen wunderbar flüssigen und fesselnden Schreibstil. Die Protagonisten kann man sehr gut kennenlernen und ich habe sie alle in mein Herz geschlossen. Beim Lesen ist die ganze Geschichte wie ein Film vor meinen Augen abgelaufen. Ich konnte mir wirklich alles bildlich vorstellen. Es ist eine wunderbare romantische und emotionale Geschichte. Maja muss durch viele Höhen und Tiefen gehen, bis ihr Leben endlich in die richtige Richtung geht.
Es ist ein Roman der berührt, verzaubert und fesselt.

Mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen, daher bekommt es von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Samstag, 7. April 2018

Rezension zu Mehr als nur ein Traum von Elisabeth Büchle


Heute stelle ich euch den Roman „Mehr als nur ein Traum“ von Elisabeth Büchle vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Gerth Medien


Klappentext:

Felicitas hat trotz ihrer jüdischen Wurzeln Nazideutschland überlebt. Ein unerwartetes Erbe führt die junge Frau Anfang der 1960er-Jahre in den Süden der Vereinigten Staaten, mitten hinein in die brodelnden Rassenunruhen. Trotz aller Warnungen freundet sie sich mit ihren schwarzen Nachbarn an - und macht sich damit rasch Feinde, die bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen. Welchem ihrer neuen Nachbarn kann sie trauen? Ein riskantes Verwirrspiel inmitten der aufgeheizten Stimmung am Mississippi nimmt seinen Lauf ...

Meine Meinung:

Felicitas, die Hauptprotagonistin ist eine junge Frau, die Anfang der 60er Jahre ein Haus in den Südstaaten Amerikas geerbt hat. Also zieht die etwas naive junge Frau vom Nazideutschland in den amerikanischen Süden. Sie hat glücklicherweise als Jüdin den Krieg überlebt, aber in ihrer neuen Heimat Woodville scheint sich das Grauen zu wiederholen. Denn hier herrschen immer noch Rassenunruhen und der Ku-Klux-Klan.
Ich mochte Felicitas wirklich gerne, denn sie versucht sich sofort mit den Bewohnern von Woodville anzufreunden. Aber nicht nur einige der weißen Bewohner werden ihre Freunde, auch mit den Schwarzen Bewohnern der Stadt freundet sie sich an. Dadurch schürt sie in ihrer neuen Heimat viel Misstrauen. Gut, dass es da Landon einen Deputy aus Woodville gibt, der Felicitias in ihrem neuen Leben unterstützt und auch auf sie aufpasst. Ich fand Landon sehr sympathisch, denn man merkt, dass sich hinter seiner etwas rauen Fassade ein weicher Kern verbirgt.

Frau Büchle hat diesen Roman wieder sehr fesselnd geschrieben. Schon nach den ersten Seiten war ich hin und weg von dieser Geschichte und von Felicitas. Ich konnte kaum aufhören zu lesen. Da ich selber schon in Mississippi war und dort meinen Urlaub verbracht habe, musste ich diesen Roman unbedingt lesen. Ich fand den Roman sehr emotional und spannend geschrieben. Es ist unerträglich zu lesen, dass sich Leute immer wieder wegen ihrer Religion und Hautfarbe bekämpfen. Frau Büchle hat es verstanden dem Leser diese Grausamkeiten in diesem fesselnden Roman näher zu bringen. Ich musste immer mit Felicitas mitfiebern und mitleiden. Ich glaube ich hätte mein Leben genauso wie Felicitas geführt. Sie ist wirklich eine mutige und bewundernswerte Frau. Sie lässt sich nicht so leicht von irgendwas abbringen und somit hat sie sich immer wieder in Gefahr gebracht.
Der Roman war bis zum Schluss richtig spannend und ich bin froh, dass ich diese spannende und fesselnde Geschichte gelesen habe. Es ist schade, dass Rassenhass immer noch ein Thema ist und dass es vermutlich niemals aufhören wird. Man kann nur froh sein, wenn man selber in einem friedlichen Land lebt.

Frau Büchle ist eine ganz besondere Autorin, die immer wieder ganz besondere Bücher schreibt. Dieser Roman ist wie ein Kopfkino beim Lesen vor mir abgelaufen und ich habe ihn richtig genossen, auch wenn nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen war.

Von mir gibt es für diesen bewegenden Roman 5 Sterne.

Montag, 2. April 2018

Rezension zu Hortensiensommer von Ulrike Sosnitza


Heute stelle ich euch den Roman „Hortensiensommer“ von Ulrike Sosnitza vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Heyne Verlag
Klappentext:

Ob Schneerosen, Taglilien oder Anemonen – im malerischen Sommerhausen verzaubert Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr einsames Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen ...

Meine Meinung:

Ich finde dieser Roman ist ein ganz besonderes Buch. Johanna ist eine Frau, die in ihrem Leben schon einen schweren Schicksalsschlag erleben musste, mit dem sie aber überhaupt nicht klarkommt. Als dann ihr neuer Untermieter namens Philipp bei ihr einzieht, kommt ihre Vergangenheit wieder hoch. Ob ihr Philipp bei der Bewältigung ihrer Probleme helfen kann?
Am Anfang konnte ich Johanna noch nicht wirklich einschätzen, aber nach und nach habe ich ihren Schmerz und ihre Gefühle verstanden. Sie ist mir von Kapitel zu Kapitel sympathischer geworden. Philipp mochte ich gleich von Anfang an, denn er ist sehr nett und fürsorglich. Er ist genau das was Johanna gebraucht hat.
Die Autorin hat die Gabe die Protagonisten so darzustellen, dass sie beim Lesen lebendig werden. Ich konnte mich so gut und Philipp und Johanna hineinversetzen und habe mit ihnen mitgelitten und mitgefiebert. Der Roman ist wunderbar flüssig und emotional geschrieben. Die Geschichte hat eine Achterbahn der Gefühle in mir ausgelöst. Ich empfand Trauer, Schmerz, Glück, Liebe und noch viel mehr. Der Roman hat mich immer wieder zu Tränen gerührt und Johannas Trauer hat mir tief ins Herz geschnitten.
Es ist ein Roman voller Gefühle und Emotionen. Schon nach den ersten Seiten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, denn Johannas Schicksal hat mich gefangengenommen.
Ich habe es genossen diesen Roman zu lesen, wenn es auch nicht immer ganz einfach war. Es gab einfach so viele Gefühle die mich überwältigt haben.

Es ist ein wunderbarer emotionaler Roman, den ich nur weiterempfehlen kann und dem ich 5 Sterne geben möchte.

Sonntag, 1. April 2018

Buchneuzugänge vom 26. März bis 01. April 2018

Diese Woche sind wieder einige schöne Bücher für Leserunden eingetroffen und ein Reziexemplar war auch dabei.

Quelle: Cover + Klappentext: Blanvalet Verlag
Eine kleine Bäckerei auf Mallorca, der Duft des Sommers und ein geheimnisvolles Erbe …
Als Marina von ihrem Erbe erfährt, ahnt sie nicht, dass es ihr ganzes Leben verändern wird. Vor langer Zeit verließ sie ihre Heimat Mallorca und brach den Kontakt zu ihrer Schwester Anna ab. Niemals mehr wollte sie zurückkehren. Doch jetzt wurde ihnen beiden die kleine Bäckerei in Valldemossa vermacht. Auf der Insel angekommen, kann Marina dem Duft von Zitronenbrot nicht widerstehen. Sie weiß, sie sollte das alte Anwesen einfach verkaufen, aber irgendetwas hält sie davon ab – ein Geheimnis, das nur darauf wartet, gelüftet zu werden ...

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Quelle: Cover + Klappentext: Verlag Kremayr und Scheriau
Benin, Goa, Kirgisistan: Man könnte meinen, Martin Amanshauser habe schon alles gesehen und erlebt. Als es ihn mit Kind und Kegel für ein halbes Jahr in die Universitätsstadt Bowling Green, Ohio, verschlägt, erwartet ihn daher eine Überraschung: Die Amerikafalle schnappt zu. Ob obligatorischer Autokauf, das Abholen der Kinder von der Schule, auf Lesereise oder beim Super Bowl-Fernsehabend: Alles ist gleichermaßen vertraut wie befremdlich. So sehr Amanshauser der Skeptiker bleiben will, der er ist – allmählich bringen ihn die ebenso unerschütterlich freundlichen wie enervierend prinzipientreuen Menschen dazu, sich in dieses widersprüchliche Land zu verlieben.
In 15 Jahren als Autor und Reisejournalist hat sich Martin Amanshauser das Staunen bewahrt. Sein Blick auf die USA unter Präsident Trump ist liebevoll-entlarvend. Mit feiner Ironie beobachtet er nicht nur die Eigenheiten seiner Umgebung, sondern auch die Mischung aus Sturheit und Faszination, mit der er selbst sich darin bewegt. „Die Amerikafalle“ ist eine Nah- und Momentaufnahme der USA im Umbruch und eine Liebeserklärung an ein Sehnsuchtsland, das mit Europa viel verbindet und doch grundlegend anders ist.

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Quelle: Cover + Klappentext: Gmeiner Verlag
SPURLOS VERSCHWUNDEN  Eine Handy-Nachricht lässt LKA-Ermittlerin Sandra Mohr das Blut in den Adern gefrieren. Ihre beste Freundin fleht panisch um Hilfe, ehe die Verbindung abreißt. Sandra begibt sich auf die Suche nach Andrea, die das Wochenende in einem Wellness-Hotel im Thermenland verbringen wollte. Aber wo genau? Und mit wem? Was ist Andrea zugestoßen? Ist sie untergetaucht? Oder wurde ihr die Vorliebe für verheiratete Männer zum Verhängnis? Als eine verkohlte Frauenleiche auftaucht, muss Sandra das Schlimmste befürchten …

Samstag, 31. März 2018

Rezension zu Sterne über dem Meer von Kimberley Freeman


Heute stelle ich euch den Roman „Sterne über dem Meer“ von Kimberley Freeman vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Goldmann Verlag
Klappentext:

Als Victoria Camber das Büro ihrer kranken Mutter in Bristol ausräumt, bringt der Fund eines Briefes sie auf die Spur eines Familiengeheimnisses und der dramatischen Lebensgeschichte einer ihr unbekannten Frau. Nordengland 1874: Endlich ist Agnes Resolute volljährig und darf das Findelhaus, in dem sie aufgewachsen ist, verlassen. Vor ihrer Abreise erfährt sie, dass ihr als Baby ein Andenken mitgegeben wurde – ein Knopf mit einem Einhorn. Agnes glaubt zu wissen, wem der Knopf gehörte: Genevieve Breakby, der Tochter einer noblen Familie. Doch diese hat England mittlerweile Richtung Australien verlassen. Und so begibt sich Agnes auf Suche nach ihrer Mutter und eine ungewisse Reise ...

Meine Meinung:

Agnes ist in diesem Roman sicher die Hauptprotagonistin. Im Klappentext steht zwar, dass Victoria das Büro ihrer Mutter ausräumt und dabei Briefe findet. Aber auch die Briefe haben mit Agnes zu tun. Victoria spielt eigentlich nur eine Nebenrolle und der Roman dreht sich rein um das Leben von Agnes und die Geschichte ihrer Herkunft.
Mir hat das aber nicht wirklich was ausgemacht, denn Agnes mochte ich sehr. Sie ist eine junge Frau, die das Waisenhaus verlassen darf, weil sie 19 Jahre alt ist. Sie ist sehr sympathisch und macht sich auf ein großes Abenteuer. Sie versucht ihre leiblichen Eltern ausfindig zu machen und begibt sich auf eine lange, zum Teil auch gefährliche Reise.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, denn ich bin schnell in die Geschichte reingekommen und ich mochte Agens Abenteuer. Ich war erstaunt wie leicht Agnes durch die Weltgeschichte reisen konnte. Für jemanden der sein ganzes bisheriges Leben nur im Waisenhaus verbracht hat, war ich überrascht, dass sie so weltgewandt war. Irgendwie passt das nicht ganz, denn das hätte man nicht erwartet. Aber da es ein Roman ist, darf die Autorin ja auch ihre Phantasie spielen lassen und so war das ok für mich.
Ich habe mich auf ihre Geschichte und ihr Leben eingelassen und war wirklich gefesselt davon. Mir hat es gefallen wie die Autorin nicht nur aus ihrer Sicht schrieb, sondern sie hat auch die Briefe aus Sicht ihrer Mutter eingebaut. Die fand ich eigentlich auch recht spannend, aber die Schrift war relativ schwer zu lesen.
Mir hat dieser Roman gut gefallen, denn ich lese gerne Bücher über Familiengeheimnisse oder Familiendramen.

Ich hatte schöne Lesestunden und vergebe 4 Sterne für diesen Roman.

Freitag, 30. März 2018

Rezension zu Der Duft von Rosmarin und Schokolade von Tania Schlie


Heute stelle ich euch den Roman „Der Duft von Rosmarin und Schokolade“ von Tania Schlie vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Harper Collins
Klappentext:

Belgische Schokolade, französischer Käse und frische Feigen. Gutes Essen ist ihr Leben. Täglich steht Maylis hinter der Theke des traditionsreichen Hamburger Feinkostladens Radke. Sie genießt es, ihre Kunden zu beraten, nicht nur in kulinarischen, sondern auch in romantischen Angelegenheiten. Doch wenn sie nach Hause kommt, fühlt sie sich so leer wie ihr Kühlschrank. Seit der Trennung von ihrem Mann fällt es Maylis schwer, ihr Herz zu öffnen. Bis eines Tages Paul in ihrem Laden steht und Maylis sich fragt, ob sie nicht doch noch einmal vom Leben kosten möchte.

Meine Meinung:

Maylis die Hauptprotagonistin hat einen sehr interessanten Job. Sie arbeitet in einem Feinkostladen. Das Paradies für jeden Feinschmecker und so hören sich die Beschreibungen der Autorin auch an.
Maylis könnte glücklich sein aber sie leidet immer noch unter der Trennung von ihrem Ehemann Max. Maylis zieht sich ganz in sich zurück, bis sie Paul Abendland kennenlernt und sich entschließt doch wieder richtig zu leben.

Der Schreibstil der Autorin mochte ich, denn er ist schön flüssig zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Maylis mochte ich am Anfang auch gerne nur gegen Schluss ist sie mir dann ein wenig auf die Nerven gegangen, weil mir ihr Alkoholkonsum nicht so gefallen hat und ihr Verhalten manchmal ein wenig übertrieben war. Bei ihr gibt es glaube ich keinen Tag, wo es nicht ein Glas Champagner oder Wein oder so sein muss. Finde ich persönlich nicht so prickelnd. Andere stört das vielleicht nicht, aber ich finde es immer komisch, wenn man immer Alkohol trinken muss um einen schönen Abend zu verbringen.
Die Geschichte rund um den Feinkostladen fand ich sehr spannend und ich fand es schön, dass Maylis versucht ihr Leben wieder auf die Reihe zu bringen. Die vielen Rezeptideen und die Ideen, die Umsätze des Ladens zu erhöhen, waren schon klasse. Dafür hat Maylis ein Händchen. Leider nicht unbedingt für ihr Privatleben.
Es ist ein Roman der schön vom Arbeitsalltag ablenkt und sich einfach gut lesen lässt.

Mir hat dieser Unterhaltungsroman im Großen und Ganzen gut gefallen und ich vergebe dafür 4 Sterne.


Donnerstag, 29. März 2018

Rezension zu Der kleine Laden in Sugarcreek von Cathy Liggett


Heute möchte ich euch den Roman „Der kleine Laden in Sugarcreek“ von Cathy Liggett vorstellen.

Quelle: Cover + Klappentext: Francke Buchverlag
Klappentext:

Nach dem Tod ihrer Tante erbt Jessica Holtz deren kleinen Handarbeitsladen in Sugarcreek. Nur blöd, dass Jessica überhaupt keine Ahnung vom Nähen hat. 

Trotzdem zieht sie mit ihrem sechsjährigen Sohn Cole in die kleine Wohnung über dem Geschäft – fest entschlossen, das Erbe ihrer Tante fortzuführen. Sie ahnt nicht, dass es noch ein weiteres Erbe fortzuführen gilt. Eines, das nicht nur ihr Leben, sondern auch das der Immobilienmaklerin Liz und das der jungen Amischwitwe Lydia für immer verändern wird ...


Meine Meinung:

Es ist der erste Roman den ich von Cathy Liggett gelesen habe. Sie ist eine wunderbare Autorin und ihr Roman hat mich von Anfang an gefesselt.
Jessica hat es schwer, denn ihre Tante ist gestorben und sie übernimmt ihren Handarbeitsladen. Leider hat sie keinen Plan vom Handarbeiten und so steckt sie bald in der Klemme. Wie gut, dass es da ihre Freunde Liz und Lydia gibt, die sie tatkräftig unterstützen.
Die drei Frauen sind sehr unterschiedlich im Charakter, aber sie ergänzen sich wunderbar. Ihre Begegnungen im Handarbeitsladen verändern ihr gesamtes Leben und zwar zum Positiven.
Den Schreibstil der Autorin empfand ich als angenehm ruhig, fesselnd und einfühlsam. Ich fand es so schön zu lesen, wie sie über das Leben der einzelnen Protagonisten berichtete und wie sich langsam unter den Frauen eine wunderbare Freundschaft entwickelte.
Der Glaube an Gott spielt in diesem Roman auch eine ganz wichtige Rolle und auch diese Aspekte des Glaubens fand ich im Buch toll umgesetzt.
Es war für mich ein richtiger Wohlfühlroman. Ich konnte mich mit den Protagonistinnen identifizieren und habe sie in mein Herz geschlossen.
Der ganze Roman hat mein Herz erwärmt und ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch lesen durfte.
Es ist ein Roman über Freundschaft, Zusammenhalt und wahrer Liebe.
Ein Buch, dass ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

Von mir gibt es 5 Sterne für diese wunderbare Geschichte.