Montag, 27. Januar 2014

Rezension zu Die falsche Gouvernante von Jen Turano

Quelle: Gerth Medien
Heute stelle ich euch den historischen Roman „Die falsche Gouvernante“ von Jen Turano vor. In dem Roman geht es um Eliza. Sie ist eine englische Aristokratentochter. Vor kurzem ist ihr Vater gestorben und durch einen Betrug hat sie ihr ganzes Vermögen verloren. Um sich ihr Geld zurückzuholen reist sie nach New York und arbeitet dort als Gouvernante. Sie versucht dort den Betrüger zu stellen. Unerwartet bekommt sie Hilfe von Mr. Hamilton Beckett. Auch er wurde von jemandem betrogen und ist Elizas Dieb auf der Spur. Die beiden fühlen sich von Anfang an zueinander hingezogen. Kann sich zwischen den beiden noch etwas entwickeln?


Meine Meinung:

Dieser Roman ist einfach nur wunderbar geschrieben. Die Autorin Jen Turano hat einen wunderbaren flüssigen, humorvollen, spannenden, gottgläubigen und romantischen Schreibstil. Es ist ein Buch in dem alle diese Aspekte vereint wurden. Ich konnte schon nach der ersten Seite das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn die Geschichte um Eliza hat mich gefesselt.
Eliza ist eine starke, mutige Frau, die sich aufmacht ihr Vermögen wieder zurückzubekommen. Sie kämpft mit allen Mitteln dafür, dass der Betrüger hinter Gitter kommt. Nebenbei passt sie auf die Kinder der Familie Watson und später auf die Kinder von Hamilton Beckett auf. Sie liebt die Kinder und kommt sehr gut mit ihnen zurecht. Wenn es um die Kinder geht wird sie wie eine Löwin.
Ich mochte Eliza sehr gerne, denn sie ist keine von den hochnäsigen Adeligen, von denen man des öfteren liest. Nein sie ist wirklich liebenswert.
Auch Hamilton Beckett mochte ich sehr gerne. Er unterstützt Eliza bei der Suche nach dem Betrüger wo er nur kann und verliebt sich in sie. Er stellt sich zwar bei seinen Liebeserklärungen wie der letzte Mensch an, aber das macht ihn sehr sympathisch. Auch Eliza muss das irgendwann erkennen.
Mir hat der Schreibstil des Buches wahnsinnig gut gefallen. Ich musste beim Lesen sehr viel lachen, denn die Szenen waren wirklich sehr humorvoll geschrieben. Ich konnte mit den Protagonisten mitfiebern und ich habe mich beim Lesen gefühlt als wäre ich mitten drinnen in Elizas Leben. Man hat sich als Familienmitglied gefühlt. Sehr schön fand ich auch, dass Eliza, die ihren Glauben an Gott schon fast verloren hatte zum Schluss des Buches auf ihn vertraut und hofft, dass sich alles zum Guten wendet. Ich finde es immer schön wenn Gott wie hier eine Rolle spielt. Ich bin zwar nicht sehr gläubig, aber trotzdem erinnert es mich daran, dass ich vielleicht selber auch wieder mal auf Gott vertrauen sollte, der das Leben in die richtigen Bahnen lenkt.
Am liebsten würde ich noch viel mehr über Eliza, Hamilton und die Kinder erfahren. Ich war echt traurig, dass das Buch so schnell wieder ausgelesen war. Ich hoffe, dass es von der Autorin bald weitere Bücher gibt.

Von mir bekommt dieser Roman 5 Sterne.

Vielen Dank an Gerth Medien, die das Buch für die Leserunde auf Lovelybooks zur Verfügung gestellt haben.

  •  Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 320 Seiten
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  • · 01/2014
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  • · Gerth Medien



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