Dienstag, 4. März 2014

Rezension zu Bunker Diary von Kevin Brooks

Quelle Cover + Klappentext: DTV Verlag
Heute stelle ich euch das Buch „Bunker Diary“ von Kevin Brooks vor.
Klappentext (DTV Verlag):
Sechs Personen in einem Bunker, festgehalten von einem namenlosen Entführer, dessen Identität ebenso unklar ist wie sein Motiv. Der sechzehnjährige Linus ist der Erste. Die neunjährige Jenny sowie vier Erwachsene folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg, in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie aufeinanderzuhetzen und anbietet, einen von ihnen um den Preis des Lebens eines der anderen freizulassen, eskaliert die Situation . . .

Meine Meinung:

Es ist schwierig zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben, denn dieses Buch ist irgendwie unwirklich und grausam. 6 Personen werden entführt und gemeinsam in einen Bunker gesteckt. Sie leben dort auf engstem Raum und sind dem Entführer komplett ausgeliefert. Der 16-jährige Linus schreibt Tagebuch und aus seiner Sicht wird der Roman erzählt. Das Buch war flüssig zu lesen und hat mich sofort gefesselt. Aber das Szenario war irgendwie unwirklich. Man kann sich gar nicht richtig in Linus Situation versetzen. Ich kann mir das gar nicht vorstellen, wie es ist wo eingesperrt zu sein und von dem Entführer abhängig zu sein. Mal bekommt man Essen mal nicht, wird es Licht geben oder Strom, gibt es eine Heizung oder heute mal nicht. Es ist auf alle Fälle furchterregend und bedrückend wenn man über die Situation der Menschen im Buch genauer nachdenkt.
Am Anfang, war ja noch die Hoffnung da, dass man vielleicht irgendwie oder irgendwann rauskommt. Nach Tagen und Wochen verschwindet aber die Hoffnung und die Personen verlieren ihre Kräfte und werden teilweise auch aggressiv. Eine grausige Vorstellung zu wissen, dass man nie wieder rauskommt, dass es hoffnungslos ist und es auch nichts nützt den Entführer anzubetteln.

Ich weiß echt nicht was ich über dieses Buch wirklich schreiben soll, denn irgendwie kann ich es einfach nicht in Worte fassen. Es ist eine Situation in die ich nie kommen möchte und die ich auch niemandem wünschen würde. Es ist menschenunwürdig und grausam. Trotzdem vergebe ich für das Buch 4 Sterne, denn es hat mich nicht losgelassen und ich musste auch das furchtbare Ende lesen.

Vielen Dank nochmals an den DTV Verlag, von dem ich das Buch auf Grund einer Bloggeraktion bekommen habe.

Deutsche Erstausgabe
300 Seiten
Ab 15
ISBN 978-3-423-74003-6
1. Auflage, März 2014

Kommentare:

  1. Huhu ... wie du fand ich es schon ziemlich spannend und gut geschrieben. Aber das Ende fand ich nicht nur "schlimm" im handlungstechnischen Sinne. Ich fand es schlimm, weil es kein abgeschlossenes Ende gab. Weil es so ausging wie es ausging. Weil der Autor sich geweigert hat, es anders enden zu lassen. Weil es mit diesem Ende für mich ein absolut sinnloses und zeitverschwenderisches Buch wurde .. schade.
    LG Jimmy

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    1. Das Ende war ein wenig frustrierend. Schade, dass alle gestorben sind. Ich hätte gerne gesehen, dass zumindest Jenny und Linus überleben.

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  2. Also jetzt hab ich echt ein bisschen Angst, aber bin umso neugieriger geworden. Definitiv ein Buch, das ich lesen möchte!

    LG
    Anja

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    1. Ich bin auf deine Meinung gespannt!
      Lg Nicole

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  3. Hallo !

    ich habe Bunker Diary auch gelesen und fand es auch echt schwer zu beschreiben! Vorallem wegen dem Ende... ;)
    Übrigens toller Blog, bin gleich Leserin geworden!
    LG lena
    www.lenasbuecherwelt.blogspot.de

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    1. Schön, dass du bei mir Leserin geworden bist. Ich freu mich. Liebe Grüße Nicole

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