Mittwoch, 12. März 2014

Rezension zu Geerbtes Glück von Tamera Alexander

Quelle: Cover: Francke Verlag
Heute stelle ich euch den historisch christlichen Roman „Geerbtes Glück“ von Alexander Tamera vor. In dem Roman geht es um McKenna und ihren Bruder Robert. McKennas Vater ist vor kurzem gestorben und so wollen die Beiden zu ihrer Cousine nach Colorado ziehen. Als sie ankommen liegt Janie im Sterben und hinterlässt McKenna ihre 5-jährige Tochter Emma und eine verschuldete Farm. Robert fühlt sich nicht wohl in Colorado und bald wachsen McKenna die Probleme über den Kopf. Gut dass es Marshal Caradon Wyatt und ihre chinesische Freundin Mei gibt. Die einzigen Menschen denen sie vertrauen kann.

Meine Meinung:

Schon nach den ersten Seiten war ich von dem Buch komplett gefesselt. Frau Alexander hat einen flüssigen und mitreißenden Schreibstil. Wenn man mal zum Lesen anfängt kann man nicht mehr aufhören.
Die Protagonisten mochte ich sehr gerne, besonders McKenna ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie ist eine starke Frau, die ihre Familie liebt und für sie alles tun würde. Ich würde sagen, dass sie zur damaligen Zeit als emanzipierte Frau galt. Robert ihren Bruder mochte ich nicht so gerne, denn er macht nur Ärger und weiß gar nicht was er an McKenna hat. Eine wichtige Person für McKenna war Marshal Wyatt Caradon. Er war einer der ersten Personen, die McKenna in ihrer neuen Heimat kennengelernt hat. Er entwickelt sofort Gefühle für sie und versucht sie zu unterstützen wo er nur kann. Der Roman ist turbulent, romantisch, aufregend und sehr spannend. McKennas neues Leben bringt täglich neue Aufregungen mit sich, ob gute oder schlechte Dinge. Sie lebt in einem richtigen Gefühlsstrudel. Auch als Leser findet man sich mitten in dem Gefühlsstrudel wieder und kommt kaum heraus. Ich finde dass sich die Atmosphäre und das Leben dieser Westernstadt auf mich übertragen hat, so dass ich mich gefühlt habe als wäre ich mitten drinnen. Ich konnte mir alles in meinem Kopfkino vorstellen und hatte oft das Gefühl gerade McKenna zu sein.
Das Buch hat mich einfach mitgerissen, anders kann ich es nicht beschreiben. Mir gefielen die Beschreibungen des Lebens wie es früher war und mir hat gefallen, dass die Menschen noch viel mehr an Gott geglaubt haben als heute.
Ich habe mit McKenna mitgefiebert, mitgelitten und mitgelacht und konnte mir auch die eine oder andere Träne nicht verdrücken. Ein wunderbarer, emotionaler Roman den ich nur weiterempfehlen kann.


Ich vergebe dafür 5 Sterne

Vielen Dank an den Francke Verlag, der das Buch für die Lovelybooks Leserunde zur Verfügung gestellt hat.


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