Montag, 31. Juli 2017

Rezension zu Mordsacker von Cathrin Moeller

Heute stelle ich euch den Roman „Mordsacker“ von Cathrin Moeller vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Harper Collins


Klappentext:

Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins  mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr …

Meine Meinung:

Wenn man den Klappentext so liest hört es sich nach einem spannenden Krimi an. Spannend war es dann auch, aber die Protagonisten haben mich leider nicht wirklich überzeugt.
Klara Himmel, die auf eigene Faust beginnt bei einem Mordfall zu ermitteln ist eine Frau mit der ich einfach nicht warm werden konnte. Bei ihren Ermittlungen lügt sie mir einfach zu viel und ihren Mann, der krank ist, lügt sie auch die ganze Zeit an. Anstatt Paul reinen Wein einzuschenken erfindet sie eine Ausrede und Lüge nach der anderen. Ich muss zugeben, dass sie schon einen Riecher hat, wer der Mörder ist, aber wie sie zu ihren Ergebnissen kam hat mir nicht so gefallen.
Paul mochte ich eigentlich ganz gerne, aber er wurde von seiner Frau irgendwie zu einem Weichei degradiert.
Der Schreibstil der Autorin war allerdings flüssig. Da kann man nichts dagegen sagen und spannend waren die Ermittlungen auch. Ich habe mir beim Lesen selber so meine Gedanken gemacht, wer der Täter sein könnte. Das hat beim Lesen Spaß gemacht.
Ich fand es schade, dass Klara so gegen ihren Mann gearbeitet hat. Hätte sie ihn dann irgendwann eingeweiht und nicht ständig belogen, dann hätte mir der Roman viel besser gefallen.


Von mir gibt es für diesen Roman 3 Sterne. Die Idee mit der ermittelnden Ehefrau war gut, aber die Umsetzung hätte besser sein können.

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